Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Die Printmedien haben Probleme

27. Juni 2009

In dem letzten Jahrzehnt hat nichts so stark geprägt wie das Internet, gerade im Medienbereich. Doch leider hat dies nicht Vorteile für alle. Die Leute interessieren sich nicht mehr für Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften etc.), sondern informieren sich überwiegend durch das Internet.

Printmedien finanzieren sich überwiegend durch den Kaufpreis, welcher für den Erwerb der jeweiligen Sache aufgewendet werden muss, sowie durch Werbung.

Durch die Wirtschafskrise gezeichnet, fallen nun auch viele Werbekunden weg, da der Erfolg einer Print-Promotion nicht klar identifiziert werden kann. Außerdem siedeln, wie bereits erwähnt, immer mehr in das Internet, somit fällt auch der Kaufpreis weg.

Viele, auch bekannte Zeitschriften verschwinden vollständig vom Markt. Die Zeitschrift “Spiegel” wird sich in naher Zukunft auch mehr an das Internet binden.

Quelle: turi2.de

Es gibt zwar im Internetmarkt viele Online-Zeitschriften, hinter denen auch Redakteuere arbeiten, jedoch ist die Finanzierung im Internetmarkt schwierig, wenn man gute Nachrichten, und dementsprechend kostenintensive Mitarbeiter beschäftigen muss.

admin Allgemein, Wirtschaft , , ,

Rapidshare muss 24 Mio. EUR Strafe bezahlen

25. Juni 2009

Das in der Schweiz ansessige Filehosting-Unternehmen Rapidshare wurde von dem Landesgericht Hamburg zu einer Strafzahlung in Höhe von 24.000.000 EUR verurteilt. Das Landesgericht sah es als erwiesen an, dass Rapidshare nicht ausreichend gegen illegale Dateien vorgeht, und insgesamt über 5.000, der GEMA unterliegenden Musikstücke, gespeichert hat, und jedem zugänglich macht.

Rapidshare ist ein hochprofitables Unternehmen und erreicht jeden Monat Millionen von Menschen auf der Welt. Pro Minute werden hunderte Dateien hochgeladen, und dementsprechend publik gemacht – somit für jeden zugänglich.

Meiner Einschätzung nach wird Rapidshare den Upload von MP3-Datein nun vollständig untersagen, da es nicht möglich ist jede Datei auf Legalität zu überprüfen. Sollte Rapidshare die Sache nun nicht ernsthaft angehen, drohen weitere Strafzahlungen, welche das Unternehmen möglicherweise in die finanzielle Inliquidität führen könnte.

Quelle: Techcrunch

admin Recht und Gesetz, Wirtschaft , , , , ,

Das Leben wird weiter im Internet stattfinden

14. März 2009

Unsere Gesellschaft wächst immer mehr zu einer Internet-Gesellschaft an. Immer mehr Dinge können im Internet erledigt werden, egal ob Bankgeschäfte, Einkäufe, Kommunikationen etc. es ist nahezu alles möglich. Gerade auf der staffgefundenen Cebit war dies ein großes Thema. Doch man sollte auch die Schattenseiten nicht außer Acht lassen. Dadurch, dass Bankgeschäfte z.B. per Mausklick erledigt werden konnten, ist eigentlich erst die “Krise” entstanden – der Handel mit Aktien im Ausland wäre viel komplexer gewesen als im Inland. Demnach wäre es sehr wahrscheinlich gewesen, dass ohne Computer und Internet verantwortungsvoller gehandelt wurden wäre.

Mehrere Millionen Menschen beschäftigen sich sehr viel mit dem Internet. Dabei ist auch widerrum ein kleiner Anteil von Menschen, die das Internet nutzen, um z.B. Geld zu verdienen mit der eigenen Internetseite oder sonstiges. Gerade in diesem Punkt drifften die Meinungen der Generationen auseinander. Die eigentliche Entwicklung des Internets in dem Ausmaß, wie wir es heute kennen, hat in den letzten 10 Jahren stattgefunden. Dadurch kennen sich viele Erwachsene kaum mit Computer oder Internet aus und bezeichnen es evtl. auch als unsinnig. Diese vorgefertigte Meinung kennen bestimmt viele “Webmaster” oder Hobby-Programmierer, die mehrere Tage an einem Projekt arbeiten.

admin Allgemein, Wirtschaft , , , , , , ,

Rezession zwingt Lycos Europe zur Geschäftsauflösung

21. Januar 2009

Unerwarteterweise trifft die Rezession nun auch große Internetunternehmen. Der Internetdienstleistungsanbieter Lycos Europe beendet seine Geschäftsaktivitäten komplett. Zuerst wurde das Hosting-Angebot eingestellt, nun wird das eMail-Angebot auch vollkommen eingestellt. Lycos hatte in den vergangen Jahren schon mit stark sinkenden Nutzerzahlen zu kämpfen – was nicht zuletzt an der Konkurenz liegt, welche Angebote in den meisten Fällen sogar besser sind, als die von Lycos. Die Wirtschaftskrise hat nun dem Internetunternehmen das Genick gebrochen. Lycos Europe schüttet 50.000.000 EUR liquide Mittel an Aktionäre aus. Am 15. Februar 2009 schließt Lycos Europe, nach fast 10 Jahren Geschäftsaktivität seine Forten. Zum gegenwertigen Zeitpunkt erfreuen sich Free-Mail-Anbieter über stark wachsende Nutzerzahlen. Die meisten Lycos-Stammkunden wechseln zu Web.de oder GMX. Lycos Europe wird sicherlich nicht das letzte Unternehmen sein, welches von der Rezession stark getroffen wird.

admin Wirtschaft , , , , ,