Wer eine private Internetpräsenz publizieren möchte, sollte sich zuvor überlegen, was er auf dieser präsentieren wil. Als ich 2007 angefangen habe, mit NVU, Internetseiten zu erstellen, fragte ich mich, was ich bloß jetzt präsentieren sollte. Mir ist nicht wirklich viel eingefallen, und ich hatte irgendwie eine Seite, die keine wesentlichen Informationen bat.
Heute, im Jahr 2009 ist das natürlich anders. Auf meiner privaten Internetseite biete ich zwar nicht viel Informationen zu mir selber, aber liste meine aktuellen Webprojekte auf, wie zum Beispiel webmasterlog.de. Man sollte immer überlegen, woher die Besucher kommen. Wenn ich zum Beispiel von hier auf meine private Internetseite verlinke, macht es wenig Sinn, viele Informationen über mich zu präsentieren, da der Leser wahrscheinlich ein Webmaster ist, und sich einfach dafür interessiert, was ich evtl. noch für andere Projekte betreibe.
Wenn jemand aber einfach über sich eine Internetseite machen will, um anderen zu sagen “besucht mal meine Internetseite”, empfiehlt es sich natürlich, dass man auch wesentliche Informationen über sich darstellt. Wie in den Social-Networks sollte ein Bild von der jeweiligen Person dargestellt werden. Desweiteren wären Hobbys, Aktivitäten, Lieblingsbücher, Lieblingsfilme etc. auch interessant.
Sehr wichtig ist, dass das Internet von nahezu allen Menschen, welchen einen Computer besitzen, verwendet wird. In schätzungsweise 99 % aller Unternehmen befindet sich ein Computergerät. Zumal Steuererklärungen über Elstar abgewickelt werden müssen, sodass auch vermeindliche Arbeitgeber mit niedriger Internetaffinität wissen, wie man einen Namen in die Suchmaschine Google eingibt.
Wenn auf der privaten Interpräsenz dann ein Video erscheint, wo man im letzten Sommerurlaub betrunken an einem Strand lag, sind die Chancen einer Zusage bei ca. 1 %. Evtl. ist es auch von Vorteil, wenn der Arbeitgeber das Video so lustig findet, dass er einfach diesen Bewerber bei sich arbeiten lassen muss. Aber davon gehe ich weniger aus, und man sollte nicht das Schicksal beschwören – daher zusammengefasst:
Überlegen -> Darüber nachdenken was andere Leute dazu sagen könnten -> publizieren
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